Hiermit laden wir herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Samstag, dem 22. November 2025 um 19:00 Uhr im FabLab Neuenstadt (Öhringer Str. 24, EG) ein.
Tagesordnung 1. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit 3. Feststellung der Jahresrechnung 4. Entgegennahme des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer*innen 5. Wahl der Kassenprüfer*innen 6. Entlastung des Vorstandes einschl. Kassenverwaltung 7. Beschlüsse 7.1. Bau/Beschaffung Holzhütte für Märkte (1500€) 7.2. Anschaffung Bandkreissäge (800€) 7.3. Anschaffung Werkzeuge (1900€) 8. Offener Austausch 8.1. Vereinskleidung 8.2. Festlegung Tagungswochenende 8.3. Stimmungsbild Teilnahme Märkte 2026 9. Sonstiges 10. Ausblick
Programm der junge Ideen Werkstatt am 20. September 2025.
Beschreibung
Dauer: 2 Stunden
3 Kinder (8-13 Jahre) + erwachsene Bezugspersonen
4 Betreuer
Die Teilnehmer:innen bauten ein Spiel aus Holz. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Spielsteine auf dem Spielfeld zu platzieren. Die Spieler*innen dürfen nacheinander in jedem Zug ein Gummiband um genau 4 feste Stäbe parallel zu den Kanten spannen. Wird ein Dreieck komplett von Gummibändern umschlossen, darf ein Spielstein in das Dreieck gesetzt werden.
Verwendete Materialien pro Teilnehmer:in
1 Buchenleimholzplatte LxBxH 300x260x18 mm
Rundstab Buche LxD 1200×8 mm
Rundstab Fichte LxD 1400×10 mm
40 Gummibänder mit Durchmesser 80mm
Sprühlack in mindestens 3 Farben
Benötigte Werkzeuge und Maschinen
Kreissäge (zur Vorbereitung)
CNC-Fräse, alternativ Ständerbohrmaschine oder Bohrständer für Akkuschrauber
Bandsäge, alternativ Gehrungsladen mit Handsägen
Schleifpapier
Holzleim
Schonhammer
Bauanleitung
Aus der Multiplexplatte sollte in der Vorbereitung mit einer Kreissäge ein regelmäßiges Sechseck mit Kantenlänge 15cm gesägt werden. Hierzu eignet sich z.B. eine Handkreissäge oder Tauchkreissäge mit Führungschiene. Anschließend werden die Löcher gebohrt. Die Löcher für die dünnen Stäbe können hierbei ca 0.05mm kleiner und die Löcher die dicken Stäbe ca 0.1mm größer sein. Dies kann z.B. entweder mit einer CNC-Fräse erledigt werden, falls vorhanden, oder mit einer Bohrmaschine. Die Löcher sollten möglichst senkrecht gebohrt werden. Die Tiefe der Löcher sollte ca. 8mm sein. Eine CAD-Zeichnung findet sich unten.
Im ersten Schritt sollten die Oberflächen abgeschliffen und die Kanten mit Schleifpapier leicht angefast werden.
Vom Buchenrundstab müssen nun 37 Stücke á 30mm abgesägt werden. Vom dickeren Fichtenrundstab ungefähr 60 Stück á 25mm. Die genaue Anzahl hängt hier von der gewünschten maximalen Spieler*innenanzahl und den Spielsteinen pro Spieler*in ab. Hier haben wir uns für 3 Spieler*innen mit 20 Steinen entschieden. Wir empfehlen die Stäbe mit den Kindern an einer Bandsäge mit Anschlagsmöglichkeiten zu sägen. Das Sägen von Hand wäre wahrscheinlich zu zeitaufwändig und anstrengend für Kinder.
Im nächsten Schritt können die Rundstäbe mit einem Spitzer oder mit Schleifpapier ebenfalls leicht angefast werden. Die dünnen Rundstäbe werden nun in die entsprechenden Löcher geleimt.
Die Spielsteine werden zum Schluss mit Sprühlack lackiert. Hierfür haben wir mehrere Hölzer mit Löchern versehen, in die die Spielsteine beim Lackieren eingesteckt werden können. Es ist nicht schlimm, wenn die Spielsteine nicht komplett lackiert sind.
Spielanleitung
Jeder Spieler wählt eine Farbe und nimmt alle Spielfiguren mit dieser Farbe. Alle Spieler müssen zu Beginn gleich viele Figuren haben
Reihum platziert nun jeder ein Gummiband in einer Linie um 4 Stäbe.
Jedes Gummiband muss ein anderes berühren. (Außer natürlich beim aller ersten Zug – Hier darf das Gummiband frei platziert werden)
Die Gummibänder dürfen nicht über Felder gespannt werden, müssen also parallel zu einer Spielbrettkante sein.
Wenn durch das platzierte Gummiband ein einzelnes (Dreicks-)Feld komplett eingeschlossen ist, dann muss der Spieler eine seiner Figuren auf diesem platzieren und hat das Feld somit „gefangen“.
Ein Spieler darf in einem Zug auch mehrere Felder fangen.
Der erste Spieler darf sein Gummiband frei platzierenDer zweite Spieler muss nun sein Gummiband so platzieren, dass dieses das erste berührt.Wenn ein einzelnes Feld umschlossen ist, wird eine Spielfigur des aktuellen Spielers in das Feld gestellt.
Das Spiel endet wenn entweder alle Gummis aufgebraucht sind, ein Spieler keine Figuren mehr hat oder das Spielfeld voll ist. Gewonnen hat, wer die meisten Figuren platzieren konnte.
Das Programm war gut umsetzbar. Wir hatten zu Beginn etwas Sorgen, ob die Bedienung der Bandsäge für die Kinder nicht zu gefährlich sein könnte. Allerdings kamen alle Kinder gut mit der Maschine zurecht. Wir würden nicht empfehlen, die Stäbe von Hand sägen zu lassen.
Der Jugendförderverein Brückedächle e.V. lädt recht herzlich zu seiner Jahreshauptversammlung am Freitag, dem 29. November 2024, um 19 Uhr in den Räumlichkeiten des FabLabs (Öhringer Straße 24, EG, Seiteneingang Ostseite) ein.
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!
Tagesordnung:
Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands
Feststellung der Beschlussfähigkeit
Feststellung der Jahresrechnung
Entgegennahme des Prüfungsberichts der Kassenprüfer*innen
Wahl der Kassenprüfer*innen
Entlastung und Wahl des Vorstands einschl. Kassenverwaltung
Entlastung
Wahl des Vorstands
Wahl des*der 1. Vorsitzenden (1 Posten)
Wahl des*der 2. Vorsitzenden (1 Posten)
Wahl der Kassenverwaltung (1 Posten)
Wahl des*der Schriftführer*in (1 Posten)
Wahl der Beisitzer*innen (max. 2 Posten)
Wahl der Jugendvertreter*innen (max. 2 Posten)
Anträge und Beschlüsse zu Satzungsänderungen:
Änderung in §6 Abs. 1 Satz 3:
Aktuell: „Die Einberufung hat durch Aushang im Neuenstädter Jugendbüro, später Jugendhaus, und Veröffentlichung im amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Neuenstadt unter Einhaltung einer 7-tägigen Frist mit gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen.“
Neu: „Die Einberufung hat durch Veröffentlichung im amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Neuenstadt unter Einhaltung einer 7-tägigen Frist mit gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen.“
Änderung in §6 Abs. 4 e:
Aktuell: „Über die Mitgliederversammlung ist ein Beschlussprotokoll anzufertigen, dass vom Vorsitzenden und vom Schriftführer unterzeichnet im Neuenstädter Jugendbüro, später Jugendhaus, öffentlich gemacht und in der nächsten Mitgliederversammlung aufgelegt werden muss.“
Neu: „Über die Mitgliederversammlung ist ein Beschlussprotokoll anzufertigen, dass vom Vorsitzenden und vom Protokollführer unterzeichnet und in der nächsten Mitgliederversammlung ausgelegt werden muss. Die Einsicht in das Protokoll ist Vereinsmitgliedern stets zu gestatten.“
Änderung in §7 Abs. 1:
Aktuell: „Der Vorstand besteht aus: […]“
Neu: „Der Vorstand besteht ausschließlich aus Vereinsmitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen: […]“
Änderung in §7 Abs. 3:
Aktuell: „Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.“
Neu: „Die Amtszeit beträgt regulär zwei Jahre. Endet die Vereinsmitgliedschaft eines Vorstandmitglieds gem. §4 Abs. 4 während dessen Amtszeit, so endet seine Amtszeit damit ebenfalls. In diesem Fall oder bei Rücktritt, kann die Mitgliederversammlung eine Nachwahl für das freigewordene Amt mit verkürzter Amtszeit bis zur nächsten regulären Wahl des kompletten Vorstands durchführen.“
Heute wurde in der junge Ideen Werkstatt ein heißer Draht gebaut. Ziel des Spiels ist es mit einer Drahtschlaufe einen Hindernissparcour aus Draht zu durchqueren. Berührt die Drahtschlaufe den Drahtpfad hat der Spieler verloren. Das Gehäuse des Spiels musste geleimt und die elektronischen Bauteile verlötet werden.
Verwendete Materialien pro Teilnehmer:in
1x Gehäuse gelastert aus 3mm Sperrholz
1x Holzrundstab Länge 10cm, Durchmesser 2,5cm
1x 9V Batterie + Batterieclip
1x Summer geeignet für 9V
1x Schalter
ca. 100cm Kupferdraht (z.B. 2,5qmm aus Kabelresten)
Kupferlitzen ca 0.5qmm in rot und schwarz
kleine Holzschrauben, ca. 3×16
Holzleim
Schrumpfschläuche
Benötigte Werkzeuge und Maschinen
Ggf. Lasercutter für Herstellung der Gehäuse
Akkuschrauber und passender Bohrer
Lötkolben und Zubehör
Heißklebepistole
Zange zum Draht biegen
Seitenschneider
Abisolierzange
Bauanleitung
Im Vorfeld muss das Gehäuse an den vorhandenen Taster und Summer angepasst werden!
Zuerst wird das Gehäuseoberteil (d.h. alles ohne Boden) verleimt. Am Deckel werden Schalter und Summer befestigt.
Für die Drahtschlaufe wird in den Holzgriff mittig ein Loch gebohrt, in das später die Drathschlaufe gesteckt werden kann. Der Durchmesser sollte deshalb ungefähr dem Drahtdurchmesser entsprechen. Circa 20cm des Kupferdrahtes abschneiden und vorne eine Schlaufe zurecht biegen. Falls der Draht nicht selbstständig im Loch des Griffs hält, kann etwas Heißkleber zum befestigen verwendet werden. Danach kann die die Anschlussleitung (ca. 50cm) der Schlaufe angelötet werden und das Kabel am Griff befestigt werden. In unserem Fall wurde der Rundstab in der Vorbereitung angeschlitzt. Alternativ könnte jedoch auch Klebeband o.Ä. verwendet werden, um das Kabel zu befestigen.
Nun kann der Pluspol des Batterieclips über den Schalter mit dem Pluspol des Summers verbunden werden. Falls die vorhandenen Anschlussleitungen zu kurz sind, können diese mit Litzenkabel verlängert werden. Die Kabel für Draht (Minuspol der Batterie) und Schlaufe (zweiter Pol am Schalter) müssen durch den Deckel geführt werden, letzteres
Nun den restlichen Draht in die gewünschte Form biegen. An beiden Ende kleine Schlaufen formen, um den Draht mit zwei Schrauben auf dem Deckel befestigen zu können. Abschließend den Minuspol des Batterieclips mit dem heißen Draht verlöten.
Berührt die Drahtschlaufe den heißen Draht schließt sich der Stromkreis und der Summer ertönt.
Fazit
Das Programm kam gut an und war für die angesprochene Altersklasse vom Schwierigkeitsgrad geeignet. Einige Teilnehmer waren bereits nach einer Stunde fertig.
Diesmal konnten unsere Besucher:innen einen Alarmanlage bauen. Die Alarmanlage wird durch das herausziehen eines Holzspießes ausgelöst. Dieser kann beispielsweise mit einem Faden an einer Türe oder ähnlichem befestigt werden. Die Schaltung basiert auf einer bistabilen Kippstufe. Wird der Holzstab aus der Klammer gezogen, schließt sich ein Kontakt und der Summer ertönt. Steckt man den Holzstab wieder in die Klammer ein, muss die Alarmanlage über den Taster wieder resettet werden.
Verwendete Materialien pro Teilnehmer:in
1x Holzplatte 80x80x10mm
1x Sperrholz 3mm
4x Holzschrauben, etwa 3×16 o.Ä.
1x Holzwäscheklammer + Ersatz einplanen!
1x Holzspieß o.Ä.
1x Senkkopfschraube M3x30 + Mutter
Selbstklebendes Kupferband
1x Lochrasterplatine 60x40mm oder vorgefertigte Platine (vgl. Fazit)
2x Transistor BC547
2x Widerstand 330Ω
2x Widerstand 680Ω
2x Widerstand 20kΩ
1x Taster
1x Schalter I/O
1x LED 5mm rot
1x LED 5mm grün
1x 9V Batterie
1x 9V Batterieclip
1x Summer geeignet für 9V
Kabel in Farben rot und schwarz, Querschnitt ca. 0.5qmm
Benötigte Werkzeuge und Maschinen
Ggf. Tischkreissäge für Vorbereitung der Holzplatten
Ggf. Lasercutter für Herstellung der Gehäuse
Akkuschrauber
Bit passend für Holzschrauben
Holzbohrer 1mm und 3,5mm
Senkbohrer
Stifte und Messwerkzeuge
Heißklebepistole
Lötkolben inkl. Lötzinn, Silberdraht, dritte Hand etc.
Abisolierzange
Elektronik Seitenschneider
Bauanleitung
Im Vorfeld muss das Gehäuse an die vorhandenen Taster/Schalter angepasst werden!
In den vorderen Bereich der Wäscheklammer wird beidseitig das Kupferband von der Spitze bis in die Auskerbung geklebt. Hierzu muss man die Wäscheklammer eventuell zerlegen. Anschließend können die beiden Anschlusskabel angelötet werden.
Nun kann der obere Teil des Gehäuses verleimt werden. Danach kann das Loch für die Befestigungsschraube der Wäscheklammer auf der Bodenplatte angezeichnet, gebohrt und beidseitig (um etwas Platz für die Feder zu schaffen) gesenkt werden. Die äußere Seite der Wäscheklammer muss bündig zum Rand der Bodenplatte sein.
Es bietet sich an zuerst Kabel an die LEDs, Taster und den Schalter, bevor mit der Platine begonnen wird. So können sich die Kinder vor dem schwierigeren Teil weiterhin etwas mit dem Lötkolben vertraut machen.
Im Anschluss wird die Schaltung auf der Lochrasterplatine aufgebaut und verlötet. Man kann den gewünschten Schwierigkeitsgrad hier leicht variieren (siehe Fazit). Bevor Bauteile der Schaltung am Gehäuse befestigt werden sollte die Schaltung auf jeden Fall getestet und etwaige Fehler korrigiert werden.
Die LEDs und der Summer können ggf. mit etwas Heißkleber am Gehäuse befestigt werden. Anschließend werden die übrigen Bauteile eingesetzt/verschraubt.
Zum Schluss wird die Wäscheklammer verschraubt und die Bodenplatte eingesetzt und mit den vier kleinen Holzschrauben festgeschraubt. Die Löcher im Deckel hierfür sollten vorgebohrt werden.
Die Schaltung ist im Wesentlichen eine bistabile Kippstufe, Wie der Name sagt, besitzt diese zwei stabile Zustände/Stufen die durch Betätigen der Taster/Klammer gewechselt werden können.
Wird der Holzspieß aus der Wäscheklammer gezogen, berühren sich die beiden Kupferbänder und der Stromkreis zum Umschalten in den Alarmzustand schließt sich. Der Summer ertönt und die rote LED leuchtet
Solange sich die Kupferbänder der Wäscheklammer berühren kann die Alarmanlage nicht zurückgesetzt werden. Erst nachdem der Holzspieß wieder eingesetzt wurde kann die Anlage über den Taster wieder resettet und scharf gestellt werden. In diesem Zustand leuchtet die grüne LED.
Fazit
Wie in der Bauanleitung beschrieben kann über die Lochrasterplatine der Schwierigkeitsgrad des Projekts gesteuert werden. Der Plan, dass die jungen Teilnehmer:innen die Schaltung selbstständig auf der Platine aufbauen war für die angesprochene Altersklasse utopisch.
8-10 Jahre: Die Schaltung wird am Besten im Voraus vollständig aufgebaut und verlötet. Die Kids löten lediglich LEDs, Schalter, Taster, Klammer und den Batterieclip an.
11-13 Jahre: Die Bauteile sollten im Voraus platziert und verlötet werden. Die Kids können dann fehlende Verbindungen mit Silberdraht ergänzen und die übrigen Bauteile ergänzen.
Ein selbständiger Aufbau empfiehlt sich wahrscheinlich erst ab 15/16 Jahren, sofern bereits Löterfahrung vorhanden ist.
Des Weiteren hat die vorgesehene Zeit von 2 Stunden nicht ausgereicht. Auch nach 2,5 Stunden waren noch nicht alle Teilnehmer:innen fertig und das Programm musste an einem weiteren Termin zu Ende gebracht werden. Besser wäre es 3,5 bis 4 Stunden für das Programm anzusetzen.
Die betreuenden Personen sollten auf jeden Fall über Löterfahrung verfügen.
Im Anschluss an das Programm haben wir eine Platine zum bestellen gelayoutet. Falls diese verwendet wird, sollte der Schwierigkeitsgrad ebenfalls erheblich sinken.
Programm der junge Ideen Werkstatt am 16. Dezember 2023.
Beschreibung
Dauer: 2,5 Stunden
6 Kinder (8-13 Jahre) + erwachsene Bezugspersonen
3 Betreuer
In unserem letzten Workshop für das Jahr 2023 löteten unsere jungen Teilnehmer:innen passend zum anstehenden Weihnachtsfest blinkende Weihnachtsbäume. Die batteriebetriebene Platine steuert über einen ATtiny85 Mikroprozessor 12 LEDs an.
Verwendete Materialien pro Teilnehmer:in
Für das Projekt bekam jedes Kind ein Set bestehend aus einer Platine und den dazugehörigen Bauteilen. Das KiCAD-Projekt, eine ausfürhliche Bauteilliste sowie der Code finden sich unter: https://github.com/FabLabNeuenstadt/BlinkenTree
Benötigte Werkzeuge und Maschinen
Lötkolben
Lötzinn
Platinenhalter
Pinzette
Platinenreiniger
Arduino ISP-Programmer und Arduino IDE
Bauanleitung
Die Bauteile werden von Innen nach Außen und von Klein zu Groß auf die Platinen gelötet. Die Bezugspersonen können die Bauteile mit einer Pinzette festhalten und positionieren, sodass sich die Kinder ganz auf das Löten konzentrieren können. Im Anschluss an das Löten: Hände waschen nicht vergessen!
Nach dem die Platinen gelötet wurden, sollten die Betreuer vor dem Programmieren auf jeden Fall eine erste Sichtkontrolle durchführen. Manchmal erkennt man hierbei bereits erste (gravierende) Fehler, die dann direkt nachgebessert werden sollten, bevor man die Platine mit dem Programmer verbindet.
Die Programmierung der Platine erfolgt von der Rückseite bzw. der Seite auf der der Mikroprozessor plaziert ist mit einem ISP-Programmer. Es kann z.B. ein Arduino Uno/Nano mit dem nötigen Sketch bespielt und anschließend als Programmer genutzt werden.
Fazit
Das Löten der Platine funktionierte mit der Unterstützung der Bezugspersonen gut, einige Platinen mussten an wenigen Stellen nachgelötet werden. Es ist auf jeden Fall wichtig zu kontrollieren, dass die LEDs richtig herum eingelötet werden. Eine „theoretische“ Erklärung der Bauteile fand nicht so guten Anklag. Besser ist es den Kindern ein Breadboard und vergleichbare Bauteile auszuhändigen und sie selbst experimentieren zu lassen. Dabei sollte genügend Reserve eingeplant werden, da dabei beispielweise LEDs kaputt gehen können.
Programm der junge Ideen Werkstatt am 18. November 2023.
Beschreibung
Dauer: 2,5 Stunden
5 Kinder (8-13 Jahre) + erwachsene Bezugspersonen
3 Betreuer
Die Teilnehmer:innen bauten ein Würfelspiel aus Holz. Ziel des Spiels ist es, all seine Spielsteine auf oder in der Box zu platzieren. Eines der 6 Felder ist durchgängig und der Spielstein fällt in die Box, bei den anderen Felder bleibt der Spielstein auf der Oberseite der Box stehen. Die Spielerinnen und Spieler würfeln abwechselnd und platzieren anschließend ihren Spielstein im entsprechenden Feld. Ist das Feld durch einen anderen Spielstein bereits belegt, muss der würfelnde Spieler diesen zusätzlich aufnehmen. Gewonnen hat, wer keine Spielsteine mehr auf der Hand hat.
Verwendete Materialien pro Teilnehmer:in
2 Multiplexplatten LxBxH 80x80x10 mm
1 Multiplexplatte LxBxH 58x58x10 mm
1 Rechteckleiste LxBxH (mind, 300)x60x10 mm
1 Rundstab LxD (mind.460)x10 mm
1 Spielwürfel aus Holz
Express Holzleim
Benötigte Werkzeuge und Maschinen
Tischkreissäge (zur Vorbereitung)
Gehrungslade und Säge
Meterstab, Geodreieck, Bleistift
Ständerbohrmaschine, 10.5-11mm Holzbohrer
Permanentmarker
Schleifpapier, optional Bandschleifer o.Ä.
Bauanleitung
Die Multiplexplatten sollten vor der Veranstaltung mit einer Tischkreissäge o.Ä. auf die oben genannten Maße zugesägt werden. Die restlichen Teile werden dann von den Kindern zugesägt.
Anschließend werden vom Rundstab mithilfe der Gehrungslade mindestens 14 Stücke mit einer Länge von 30mm abgesägt. Es empfiehlt sich hierbei ein kleines Reststück als Anschlag zu verwenden. Die Kanten können mit etwas Schleifpapier mit der Hand angeschliffen werden.
Nun können die 4 Seitenteile der Länge 70mm aus der Rechteckleiste abgesägt werden. Auch hier sollte die Sägekante kurz abgeschliffen werden.
Die Seitenteile müssen jetzt wie im folgenden Bild mit der Bodenplatten verleimt werden. Das ist zugegebenermaßen etwas tricky.
Die Löcher im Deckel können die Kinder prinzipiell beliebig anordnen, beispielsweise in zwei Reihen oder im Kreis. Es muss aber drauf geachtet werden, dass die Löcher vollständig über dem kleinen unteren Quadrat liegen. Die Löcher werden dann an der Ständerbohrmaschine gebohrt: 5 der 6 Löcher mit einer Tiefe von 10mm, eines der Löcher durchgängig.
Abschließend wird der Deckel mit einem Permanentmarker oder ähnlichem mit den Zahlen 1 bis 6 beschriftet.
Anregungen
Anstatt der Beschriftung mit einem Permanentmarker kann die Beschriftung beispielsweise auch mit einem Laser (siehe Bilder oben) oder einem Lötkolben eingraviert werden. Hierfür sollte man gegebenenfalls mehr Zeit einplanen.
Fazit
Das Programm war ursprünglich für 2 Stunden geplant. Da nur eine Ständerbohrmaschine vorhanden war, bildete sich an dieser ein kleiner Rückstau. Nach 2,5 Stunden waren aber alle Spiele fertig zusammengebaut. Manche Kinder hatten Schwierigkeiten mit den Feinsägen, eventuell bereitet eine Japansäge weniger Probleme. Wir werden dies in zukünftigen Programmen testen.
Programm der junge Ideen Werkstatt am 04. November 2023.
Beschreibung
Facts:
Dauer: 2 Stunden
5 Kinder + erwachsene Bezugspersonen
3 Betreuer
Die Teilnehmer:innen konnten von uns gestellte Taschen oder Turnbeutel mit Textilfolie selbst gestalten. Pro Person (also inklusive der Begleitpersonen) maximal 2 Stück nach freier Auswahl. Für das erste Textilstück konnten bunte Dreiecke verwendet werden. Für das zweite Textilstück oder die Rückseite des ersten konnte ein einfarbiges Wunschmotiv mit dem Schneidplotter ausgeschnitten werden. Anschließend wurden die Folien mit unserer Thermotransferpresse aufgebügelt.
Verwendete Materialien
Dreiecke aus Textilfolie, bunt, Kantenlänge mind. 2cm, Es sollten genug Dreiecke sein, dass diese gleichmäßig auf die einzelnen Arbeitstische verteilt werden können. Tipp: Die Dreiecke schneidet man am Besten aus den gesammelten Reststücken anderer Projekte, um Müll zu vermeiden.
Textilfolien für Wunschmotive, unterschiedliche Farben,
Taschen und Turnbeutel, pro Person 2 Stück.
Benötigte Werkzeuge und Maschinen
Scheren,
Scaler (alternativ Nadeln oder Pinzetten) zum abziehen der Schutzfolie,
Schneidplotter,
Thermotransferpresse (ggf. reicht auch ein Bügeleisen bei passender Folie),
Computer mit Software zum Bearbeiten und Erstellen von Vektorgrafiken.
Anregungen
Das Angebot kann leicht auf andere Textilstücke wie beispielweise T-Shirts adaptiert werden. Es sollte dann darauf geachtet werden, dass die Textilfolien für Waschmaschinen geeignet ist. Für eine höhere Lebensdauer empfehlen sich größere Dreiecke beziehungsweise weniger filigrane Motive.
Unser Fazit
Das Programm hat die 2 Stunden sehr gut gefüllt, eventuell kann man für die kreativen Mosaik-Motive aus den Dreiecken etwas mehr Zeit einplanen. Die Anzahl der Betreuenden war vollkommen ausreichend. Eine Person kümmerte sich um das suchen und plotten der Motive am Computer, eine um die Bedingung der Thermotransferpresse, eine Person diente als Springer zur Unterstützung.